Die Therapiedauer

Die Therapiedauer richtet sich nach den Folgeerscheinungen Ihrer Suchtmittelabhängigkeit, nach Ihren individuellen Behandlungsfortschritten sowie nach der mit Ihnen vereinbarten Behandlungsform.

Folgende Behandlungsformen bieten wir an:

Die Langzeittherapie

wird Ihnen dann empfohlen, wenn Sie sich erstmals einer stationären Entwöhnungsbehandlung unterziehen oder wenn die gravierenden Folgen Ihrer Suchtmittelabhängigkeit so stark sind, dass nur eine lange Therapiezeit Hilfe verspricht. Zu Beginn absolvieren Sie eine vier- bis achtwöchige Eingewöhnungsphase auf unserer Aufnahme- und Diagnostikstation. Diese dient der Gewöhnung an die Rahmenbedingungen der Therapie und der Diagnostik sowie der Therapiezielformulierung. In der sich anschließenden drei bis viermonatigen intensivtherapeutischen Phase werden Sie in der Erarbeitung Ihrer persönlichen Ziele durch die Einzel- und Gruppentherapie sowie durch die Arbeitstherapie unterstützt. In der anschließenden drei bis viermonatigen Adaptions- bzw. ganztägig ambulanten Therapiephase werden Sie auf die soziale und berufliche Wiedereingliederung vorbereitet.

Die Kurzzeit- und Kombitherapie

bietet Ihnen, wenn Sie beruflich und sozial integriert sind, eine verkürzte oder kombinierte Behandlung. Nach einer drei- bis viermonatigen stationären Behandlung schließt sich entweder die ganztägig ambulante oder die ambulante Behandlung an.
Für diese Behandlungsform ist vor Ihrer Aufnahme ein Vorstellungsgespräch erforderlich. 

Die Familientherapie

bietet drogenabhängigen Eltern mit Kindern, allein erziehenden Müttern oder Vätern eine drei- bis siebenmonatige Behandlung, in der sie individuell und als Paar ihre Therapieziele erarbeiten, sich Erziehungsaufgaben stellen lernen und das Familiensystem festigen. Kleinkinder werden im internen Kindergarten betreut, Kinder im Vorschulalter besuchen den örtlichen Kindergarten und Grundschüler die Schule im nahegelegenen Nachbarort. Säuglinge werden von ausgebildetem Fachpersonal mitbetreut und junge Mütter erhalten Unterstützung in der Säuglingspflege.
Nach Abschluss der intensivtherapeutischen Phase schließt sich die drei- bis viermonatige Adaptionsbehandlung zur Außenorientierung in unserer internen Adaptionseinrichtung an. 

Die Paartherapie

ermöglicht Paaren, die beide drogenabhängig sind, eine gemeinsame Therapie zu absolvieren. Neben der suchttherapeutischen Behandlung finden regelmäßige Paargespräche zur Festigung der Paarbeziehung und zur Behandlung von Beziehungsproblemen statt.
Die Aufnahme der Patientinnen und Patienten erfolgt nicht gemeinsam, sondern um ein bis zwei Wochen versetzt und erfordert im Regelfall ein Vorgespräch.

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Sommerfest 2017

Das diesjährige Sommerfest der Rehaklinik Freiolsheim findet am Samstag den  01. Juli 2017 ab 11 Uhr statt!

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Suchtprävention U19

Im Rahmen eines Sozialpädagogisches Konzept – Suchtprävention U19 – war die KSC Jugendabteilung zu Besuch in der Rehaklinik Freiolsheim.

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Arbeitsintegration mit Biss

Artikel von Wolfgang Indlekofer, Therapeutischer Leiter, erschienen in der neuen caritas 18/2016

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"Drogenkonsum spiegelt die Gesellschaft wider"

Hier geht´s zum Download des Artikels aus den Badischen Neuesten Nachrichten vom 07.09.2016: "Drogenkonsum spiegelt die Gesellschaft wider"

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Die Sucht bestimmt den Alltag

Hier geht´s zum Download des Artikels aus dem "Murgtäler" vom 02.07.2016: "Die Sucht bestimmt den Alltag"

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Geplante Umgestaltung des Integrationszentrums Lahr

Hier geht´s zum Download des Artikels aus der Badischen Zeitung vom 14.04.2016: "Gemibau investiert in großem Umfang"

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